Die Gesundheitsstudie
Kopf-Hals-Tumore
Bei den Kopf-Hals-Karzinomen handelt es sich zu über 90 Prozent um so genannte Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle, des Rachenraums und Kehlkopfs sowie der Zunge. Jeder zweite Erkrankte in Europa verstirbt an dem Tumorleiden. Gerade Rachenkarzinome nehmen weltweit stetig zu. Nach wie vor gelten Alkohol, Nikotin und schlechte Mundhygiene sowie berufsbedingte Schadstoffe als Hauptursachen für die sehr gefährliche Krankheit. Doch inzwischen wurden krebsauslösende Viren als Mitverursacher ausgemacht: So würden beispielsweise Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV) durch oralen Sexualverkehr als Risikofaktor mit Rachenkrebs in Verbindung gebracht, berichtet der Direktor der Klinik für
Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig („Kopf-Hals-Tumore nehmen zu“, Pressemitteilung der Universität Leipzig, 09.02.2011). Im allgemeinen sind an Kopf-Hals-Tumoren erkrankte Patienten über 45 Jahre alt.
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